Das Leben als letzte Gelegenheit
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Beschreibung
Marianne Gronemeyer sieht den Beginn der Moderne im 14. Jh. und somit in der Zeit der großen Pestepidemien. Der Tod zeigte sein lebensverneinendes Gesicht, wurde als unabänderliche Naturgewalt erfahren. Er verlor angesichts des Grauens seine heilsgeschichtliche Bedeutung und forderte seine Bekämpfung heraus. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: Das Leben muss sicherer werden, es muss schneller werden und das Fremde muss getilgt werden. Die große Presseresonanz und die hohen Verkaufszahlen dieses Buches zeigen, wie sehr die Autorin einen empfindlichen Nerv unserer Zeit trifft. Am Beginn der Moderne, so schreibt sie, wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit; nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital. Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation. Es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinahe noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis. von Gronemeyer, Marianne
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Über den Autor
Marianne Gronemeyer, geb. 1941, war Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden.
- hardcover
- 176 Seiten
- Erschienen 2014
- Irisiana
- Kartoniert
- 463 Seiten
- Erschienen 2009
- avant-verlag GmbH
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 2025
- konkursbuch
- Hardcover
- 390 Seiten
- Erschienen 2000
- -
- paperback
- 176 Seiten
- Erschienen 2000
- Verlag Herder
- Klappenbroschur
- 464 Seiten
- Erschienen 2021
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 567 Seiten
- Erschienen 2020
- HarperCollins
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 2020
- Lübbe
- Gebunden
- 376 Seiten
- Erschienen 2017
- Vandenhoeck & Ruprecht




