Das Leben als letzte Gelegenheit
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Beschreibung
Marianne Gronemeyer sieht den Beginn der Moderne im 14. Jh. und somit in der Zeit der großen Pestepidemien. Der Tod zeigte sein lebensverneinendes Gesicht, wurde als unabänderliche Naturgewalt erfahren. Er verlor angesichts des Grauens seine heilsgeschichtliche Bedeutung und forderte seine Bekämpfung heraus. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: Das Leben muss sicherer werden, es muss schneller werden und das Fremde muss getilgt werden. Die große Presseresonanz und die hohen Verkaufszahlen dieses Buches zeigen, wie sehr die Autorin einen empfindlichen Nerv unserer Zeit trifft. Am Beginn der Moderne, so schreibt sie, wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit; nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital. Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation. Es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinahe noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis. von Gronemeyer, Marianne
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Über den Autor
Marianne Gronemeyer, geb. 1941, war Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden.
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2010
- Echtzeit Verlag
- Kartoniert
- 124 Seiten
- Erschienen 2021
- BoD – Books on Demand
- hardcover
- 464 Seiten
- Erschienen 2024
- Kein & Aber
- paperback
- 100 Seiten
- Erschienen 2025
- Ventura Verlag
- Klappenbroschur
- 496 Seiten
- Erschienen 2022
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 416 Seiten
- Erschienen 2014
- Rowohlt Taschenbuch
- Kartoniert
- 312 Seiten
- Erschienen 2008
- BoD – Books on Demand
- Taschenbuch
- 174 Seiten
- Erschienen 2001
- Gütersloher Verlagshaus in ...
- dvd -
- Erschienen 2011
- Alive AG
- Klappenbroschur
- 876 Seiten
- Erschienen 2023
- Lübbe




