Zweierlei Zugehörigkeit: Der jüdische Kommunist Leo Zuckermann und der Holocaust
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Beschreibung
Im Zentrum des Buches stehen die politischen Konversionen des jüdischen Juristen und hochrangigen Mitarbeiter des SED-Parteiapparats Leo Zuckermann (1908-1985), der sich in einer kurzen Zeitspanne zwischen Zweitem Weltkrieg und Beginn des Ost-West-Konflikts für die Rechte der Juden als Kollektiv einsetzte. So befürwortete er sowohl die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina als auch die Restitution oder Entschädigung von den Nazis geraubten jüdischen Vermögens. Anstoß für diese beispiellose und weithin vergessene Haltung innerhalb der Arbeiterbewegung hatte ihm die Diskussion der Nachrichten von der Vernichtung der europäischen Juden im mexikanischen Exil gegeben, in der herkömmliche marxistische Gewissheiten vorübergehend durchlässig und für die Integration eines jüdischen Selbstverständnisses empfänglich wurden. Ausgehend von Leo Zuckermanns politischer Biografie leistet die Studie eine Erklärung dafür, weshalb dem Holocaust in der politischen Erinnerung der kommunistischen Bewegung kaum Bedeutung zukam.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 480 Seiten
- Erschienen 2012
- btb Verlag
- hardcover
- 470 Seiten
- Erschienen 1988
- De Gruyter Saur
- Gebunden
- 238 Seiten
- Erschienen 2016
- Donat
- Klappenbroschur
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Tropen
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- Erschienen 1991
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- Gebunden
- 472 Seiten
- Erschienen 2012
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 136 Seiten
- Erschienen 2021
- Carl Hanser Verlag GmbH & C...



