Horazische Denkfiguren: Theophilie und Theophanie als Medium der poetischen Selbstdarstellung des Odendichters (Hypomnemata: Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben)
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Beschreibung
Ein distinktives Merkmal der Odendichtung des Horaz gegenüber seinen anderen poetischen Werken ist die Art und Weise, in der die Götter als Bestandteil der »lyrischen Biographie« des Dichters in Erscheinung treten. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die beiden Motivkomplexe Theophilie und Theophanie, die für die Konstruktion dieser Biographie konstitutiv sind. Die Arbeit betrachtet die Motive im Kontext der griechischen Dichterbiographie und unternimmt den Versuch, ihre semantische Funktion in Analogie zu den Gepflogenheiten gesellschaftlicher und politischer Repräsentation der zeitgenössischen Nobilität zu beschreiben. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Figur des Bacchus, die von Horaz in einem über die Ebene des Einzelgedichts hinausgreifenden Verweissystem als programmatischer Bedeutungsträger verwendet wird.
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Über den Autor
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- Gebunden
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- Splitter-Verlag
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- 169 Seiten
- Erschienen 2012
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