Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe IV: Das Spätwerk: Band 1: Zettel's Traum
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Beschreibung
"Zettel's Traum" von Arno Schmidt, das erste Buch der Werkgruppe IV in der Bargfelder Ausgabe, ist ein monumentales Werk der deutschen Literatur. Veröffentlicht im Jahr 1970, gilt es als eines der komplexesten und experimentellsten Werke Schmidts. Der Roman dreht sich um die Figuren Daniel Pagenstecher, Paul Jacobi und dessen Frau Wilma, die sich mit einem Übersetzungsprojekt von Edgar Allan Poes Werken beschäftigen. Das Buch ist bekannt für seine ungewöhnliche Form: Es ist im sogenannten "Typoskript"-Format geschrieben, was bedeutet, dass es auf großformatigen Seiten in drei Spalten gedruckt ist. Diese Struktur ermöglicht es Schmidt, verschiedene Erzählstränge und Gedanken gleichzeitig darzustellen. Thematisch behandelt das Werk eine Vielzahl von Themen wie Sprache, Übersetzungstheorie, Sexualität und Literaturgeschichte. "Zettel's Traum" erfordert vom Leser ein hohes Maß an Konzentration und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit sprachlichen und inhaltlichen Experimenten. Das Werk spiegelt Schmidts Faszination für Sprache und seine kritische Auseinandersetzung mit literarischen Traditionen wider.
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Über den Autor
Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel's Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.
- paperback -
- Erschienen 2000
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- hardcover
- 1247 Seiten
- Erschienen 2001
- Urachhaus
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- 583 Seiten
- Erschienen 1971
- De Gruyter
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- 461 Seiten
- Erschienen 1971
- De Gruyter
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- 400 Seiten
- Erschienen 1986
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- 658 Seiten
- Erschienen 1971
- De Gruyter
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- De Gruyter Akademie Forschung
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- Erschienen 1987
- Urachhaus
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- Erschienen 2004
- Reclam, Leipzig,
- perfect
- 500 Seiten
- Erschienen 1971
- De Gruyter
- Kartoniert
- 192 Seiten
- Erschienen 2014
- Mildenberger Verlag GmbH




