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Die Romane

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3518422162
Seitenzahl:
1735
Auflage:
-
Erschienen:
2011-07-25
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Beschreibung

Die Romane
Diese Beschreibung wurde mittels künstlicher Intelligenz generiert

Alejo Carpentier war ein kubanischer Schriftsteller, der für seine meisterhaften Romane bekannt ist, die oft als Beispiele für den "Magischen Realismus" angesehen werden. Seine Werke sind geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur Lateinamerikas sowie einer reichen, bildhaften Sprache. Einige seiner bekanntesten Romane sind: 1. **"Das Reich von dieser Welt" (El reino de este mundo)**: Dieser Roman behandelt die turbulente Geschichte Haitis während und nach der Herrschaft des Königs Henri Christophe. Carpentier verwebt historische Ereignisse mit magischen Elementen und untersucht Themen wie Macht, Revolution und Kolonialismus. 2. **"Die verlorenen Spuren" (Los pasos perdidos)**: Die Geschichte folgt einem Musiker auf der Suche nach ursprünglicher Musik im südamerikanischen Dschungel. Der Roman reflektiert über Zivilisation versus Natur und die Suche nach dem Sinn des Lebens. 3. **"Explosion in einer Kathedrale" (El siglo de las luces)**: Vor dem Hintergrund der Französischen Revolution erzählt dieser Roman von drei jungen Menschen in der Karibik, deren Leben durch die revolutionären Ideen aus Europa beeinflusst werden. Es ist eine Untersuchung von Idealen, Verrat und persönlichem Wandel. Carpentiers Werke sind dafür bekannt, dass sie historische Genauigkeit mit mythischen Elementen verbinden und so eine einzigartige Perspektive auf die lateinamerikanische Identität bieten.

Produktdetails

Einband:
Kartoniert
Seitenzahl:
1735
Erschienen:
2011-07-25
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783518422168
ISBN:
3518422162
Gewicht:
1082 g
Auflage:
-
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Über den Autor

Alejo Carpentier wurde 1904 als Sohn eines französischen Architekten und einer Russin in Havanna geboren. Zweisprachig mit Französisch und Spanisch erzogen, ging er in Havanna und Paris zur Schule, studierte Architektur, Literatur und Musikwissenschaften. Er war Mitarbeiter und Herausgeber verschiedener Zeitungen und Zeitschriften, organisierte sich in der Opposition und kam 1927 wegen rebellischer Aktivitäten für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Kurze Zeit später ging Carpentier für 11 Jahre ins Exil nach Paris, wo er als Musikkritiker, Komponist und Journalist arbeitete. Das Exil machte ihn mit aktuellen Strömungen, vor allem mit dem Surrealismus, und mit vielen spanischen und lateinamerikanischen Schriftstellern vertraut und sensibilisierte ihn für seine lateinamerikanischen Wurzeln. Das Aufeinanderprallen von moderner Zivilisation und mythischen Kulturen Lateinamerikas bestimmte schon seinen ersten, dokumentarischen Roman ¡Ecué-Yamba-O! von 1933. Von 1939 an lebte Carpentier wieder in Havanna. Er fand schnell Anschluß an die intellektuellen Kreise, lehrte als Professor für Musikwissenschaft an der Universität, schrieb Zeitungsbeiträge und arbeitete für eine staatliche Rundfunkanstalt. 1945 floh er vor dem Terror der Batista-Diktatur ins venezolanische Exil nach Caracas, wo ihm eine gut bezahlte Stelle bei einer Werbeagentur finanzielle Unabhängigkeit sicherte; gleichzeitig hatte er den Lehrstuhl für Kulturgeschichte an der dortigen Kunsthochschule inne. Die Eindrücke und Erfahrungen einer Haiti-Reise verarbeitete er in dem Roman El reino de este mundo von 1949 (dt. Das Reich von dieser Welt, 1964) über den Aufstand der Haitianer gegen die französischen Unterdrücker in Napoleonischer Zeit. Zu einem Manifest lateinamerikanischer Kultur wurde das Vorwort zu diesem Buch, in dem Carpentier sein Konzept des »Wunderbar Wirklichen« darlegte. Mit La música en Cuba von 1946 machte er sich einen Namen als einer der führenden Musikwissenschaftler Lateinamerikas. Musik spielte in seinem Leben und in seinen Büchern eine große Rolle, so in den Romanen Los pasos perdidos von 1953 (dt. Die verlorenen Spuren, 1982) und El acoso von 1956 (dt. Finale auf Kuba, 1960; Hetzjagd, 1989). In den 50er Jahren gehörte Carpentier schon zu den bekanntesten Schriftstellern Lateinamerikas. Nach Castros Sieg kehrte er 1959 nach Kuba zurück, wo ihm viele hohe Ämter übertragen wurden. Er war außerdem Professor für Literatur an der Universität Havanna und von 1967 an Leiter des Staatsverlages. 1962 erschien der historische Roman El siglo de las luces (dt. Explosion in der Kathedrale, 1964) über die Folgen der französischen Revolution auf Kuba. Von 1966 an lebte Carpentier als Kulturattaché der kubanischen Regierung in Paris. 1974 erschienen der Roman El recurso del método, (dt. Staatsraison, 1976; Die Methode der Macht, 1989) - eine sarkastische Charakterisierung eines lateinamerikanischen Diktators - und die Novelle Concierto barroco (dt. Barockkonzert, 1976). La consagración de la primavera von 1978 (dt. Le Sacre du Printemps, 1993) gilt als eine Bilanz des 20. Jahrhunderts und trägt deutlich autobiographische Züge. 1979 erschien sein letztes Buch El arpa y la sombra (dt. Die Harfe und der Schatten, 1979). Carpentier war ein enzyklopädisch gebildeter Autor, dessen Werk als monumentales literarisches Geschichtsfresko Lateinamerikas bezeichnet wird. Es ist bestimmt von einer engagierten Verbindung von Literatur, Politik und Geschichte und dem Bekenntnis zur menschlichen und gesellschaftlichen Freiheit. Carpentier hat mit seinem Konzept des »Wunderbar Wirklichen« die Heterogenität lateinamerikanischer Kulturen in einer Konstante zusammengefaßt und den Weg geebnet für eine künstlerische und kulturelle Selbstbestimmung Lateinamerikas. Alejo Carpentier starb am 24. 04. 1980 in Paris.


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