Das Zeit-Bild: Kino 2 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
"Das Zeit-Bild: Kino 2" von Gilles Deleuze ist der zweite Teil seiner einflussreichen Analyse des Kinos, in der er die Entwicklung und Transformation filmischer Ausdrucksformen untersucht. In diesem Band konzentriert sich Deleuze auf das Konzept des "Zeit-Bildes", das sich im Gegensatz zum "Bewegungs-Bild" aus seinem ersten Buch entwickelt hat. Während das Bewegungs-Bild die klassische Erzählweise und lineare Handlungsstrukturen beschreibt, steht das Zeit-Bild für eine modernere Form des Films, die mit nicht-linearen Erzählungen und komplexen zeitlichen Strukturen arbeitet. Deleuze untersucht, wie Filme nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend auf direkte Darstellungen von Zeit und Bewusstsein setzen, anstatt durch Handlung und Bewegung zu vermitteln. Er analysiert Werke von Regisseuren wie Alain Resnais, Michelangelo Antonioni und Federico Fellini, um zu zeigen, wie diese Filmemacher neue Möglichkeiten der Darstellung von Realität und Wahrnehmung erschaffen haben. Der Fokus liegt dabei auf der Fähigkeit des Films, Zeit als eine fließende Dimension darzustellen, die oft subjektiv erlebt wird. Durch seine philosophische Auseinandersetzung mit dem Medium Film bietet Deleuze tiefgehende Einblicke in die Art und Weise, wie Filme unsere Wahrnehmung von Realität beeinflussen können. Sein Werk ist sowohl eine theoretische Reflexion über das Wesen des Kinos als auch eine Hommage an seine transformative Kraft.
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Über den Autor
Gilles Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren und starb am 4. November 1995 ebenda. Er verbrachte fast die gesamte Zeit seines Lebens in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte er das Lycée Carnot sowie für ein Jahr die Eliteschule Henri IV. Deleuze studierte von 1944 bis 1948 Philosophie an der Sorbonne. Während der 1950er Jahre lehrte Deleuze an verschiedenen Gymnasien. 1957 trat er eine Stelle an der Sorbonne an. Er hatte bereits sein erstes Buch über David Hume veröffentlicht. Deleuze beschäftigte sich insbesondere mit der Kritik am Rationalismus und der Wesenslehre. Von 1960 bis 1964 hatte Deleuze eine Anstellung am Centre national de la recherche scientifique. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit Nietzsche und Henri Bergson und veröffentlichte Nietzsche und die Philosophie. Er schloss eine enge Freundschaft mit Michel Foucault und gab mit ihm zusammen die kritische Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche heraus. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Universität von Lyon. Im Jahr des Pariser Mai 1968 reichte er seine Dissertation Differenz und Wiederholung und seine Zweitthese Spinoza und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie ein. Nachträglich wurden diese Arbeiten als erste und fruchtbarste Versuche erkannt, die Studentenrevolte philosophisch zu begreifen. Von 1969 bis 1987 war er Dozent an der Reformuniversität Paris VIII. Wegen einer schweren Atemwegserkrankung, an der Deleuze seit Jahrzehnten gelitten hatte, beging er am 4. November 1995 Selbstmord.
- turtleback
- 330 Seiten
- Erschienen 1999
- PV-Medien
- hardcover
- 381 Seiten
- Erschienen 1991
- Augsburg: Weltbild,
- Gebunden
- 260 Seiten
- Erschienen 2011
- De Gruyter
- Kartoniert
- 319 Seiten
- Erschienen 1999
- Piper Taschenbuch
- perfect -
- Erschienen 1991
- Ullstein Verlag
- Gebunden
- 364 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta
- Klappenbroschur
- 262 Seiten
- Erschienen 2022
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback
- 288 Seiten
- Erschienen 2022
- ÖBV 3-209




