Wahnsinn und Gesellschaft: Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
"Wahnsinn und Gesellschaft: Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft" von Ulrich Köppen ist eine detaillierte Untersuchung der Entwicklung und Wahrnehmung von Wahnsinn in der europäischen Gesellschaft seit der Aufklärung. Köppen analysiert, wie sich die Definition und das Verständnis von Geisteskrankheiten im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, insbesondere im Kontext wachsender Rationalität und wissenschaftlicher Fortschritte. Das Buch beleuchtet, wie gesellschaftliche, kulturelle und medizinische Diskurse den Umgang mit psychischen Erkrankungen geprägt haben. Es untersucht die Institutionalisierung von Wahnsinn in psychiatrischen Einrichtungen sowie die soziale Stigmatisierung Betroffener. Durch historische Fallstudien und theoretische Analysen bietet Köppen einen umfassenden Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Vernunft und Wahnsinn in der modernen Gesellschaft.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses ¿ Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2026
- Frankfurter Verlagsanstalt
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2005
- UVK
- Gebunden
- 240 Seiten
- Erschienen 2020
- Piper
- hardcover -
- Erschienen 1997
- Wien, Europaverlag 1997,
- paperback
- 912 Seiten
- Erschienen 2009
- Heyne Verlag
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 2005
- -
- Audio/Video -
- Erschienen 2009
- Quartino
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2009
- Georg Olms Verlag
- Kartoniert
- 1104 Seiten
- Erschienen 2018
- Pantheon Verlag




