Biedermann und die Brandstifter: Ein Lehrstück ohne Lehre. Mit einem Nachspiel (Bibliothek Suhrkamp)
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Beschreibung
"Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch ist ein Theaterstück, das als Parabel auf die gesellschaftliche Blindheit gegenüber drohenden Gefahren dient. Die Hauptfigur, Gottlieb Biedermann, ist ein wohlhabender Haarwasserfabrikant, der in einer Stadt lebt, die von einer Serie von Brandstiftungen heimgesucht wird. Trotz seiner anfänglichen Vorsicht lässt er zwei zwielichtige Gestalten, Schmitz und Eisenring, in sein Haus einziehen. Obwohl Biedermann zunehmend Anzeichen dafür ignoriert, dass seine Gäste die gesuchten Brandstifter sein könnten – etwa wenn sie Benzinfässer auf seinen Dachboden bringen –, weigert er sich aus Bequemlichkeit und Konfliktscheu zu handeln. Am Ende zünden Schmitz und Eisenring tatsächlich das Haus an. Frisch zeigt durch Biedermanns Verhalten die Gefahren von Selbsttäuschung und moralischer Feigheit auf. Das Nachspiel des Stücks thematisiert eine Art Jenseitsgericht über Biedermann, das jedoch keine endgültige Lehre oder Lösung bietet. Das Werk bleibt somit bewusst offen für Interpretationen und regt zur kritischen Reflexion über individuelle Verantwortung und gesellschaftliche Ignoranz an.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 80 Seiten
- Erschienen 1998
- Cornelsen Verlag
- Gebundene Ausgabe
- 3985 Seiten
- Erschienen 1997
- Suhrkamp
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2000
- Carl Hanser
- Kartoniert
- 132 Seiten
- Erschienen 2013
- Reclam, Philipp, jun. GmbH,...
- dvd -
- Universum Film GmbH




