Antigones Verlangen: Verwandtschaft zwischen Leben und Tod (edition suhrkamp)
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Beschreibung
Antigone zwischen der Pflicht gegenüber dem unbestatteten Bruder und der Staatsräson: Das ist - nach Hegel und anderen - das zentrale Thema der Sophokles'schen Antigone. Dieser politischen Interpretation steht die psychoanalytische zur Seite: Für Freud oder Levi-Strauss steht die ödipus-Sage im Dienst der Verwurzelung verwandtschaftlicher Strukturen in Inzesttabu und Heterosexualität. Solchen staatstragenden Lektüren setzt Judith Butler, ausgehend von der Uneindeutigkeit der Verwandtschaftsbeziehungen, eine subversive Antigone entgegen. Zugleich Tochter und Schwester des ödipus, verhindert ihr Liebesdienst an dem toten Bruder die Vereinigung mit dem Geliebten. Ist Antigone ein Modell für neue Verwandtschaftsformen? Für Familien etwa mit nur einem Elternteil oder deren zwei, aber mit demselben biologischen Geschlecht?
Produktdetails
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Über den Autor
Judith Butler, geboren 1956, ist Maxine Elliot Professor für Komparatistik, Gender Studies und kritische Theorie an der University of California, Berkeley. 2012 erhielt sie den Adorno- Preis der Stadt Frankfurt am Main.
- Broschiert -
- Erschienen 1985
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- Kartoniert
- 320 Seiten
- Erschienen 2008
- Rudolf Steiner Verlag
- hardcover
- 358 Seiten
- Erschienen 1900
- Mohr Siebeck
- Kartoniert
- 142 Seiten
- Erschienen 2017
- ViaNova Verlag
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2022
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 2009
- Knaur TB
- hardcover -
- Erschienen 1983
- Haffmans Verlag
- Gebunden
- 224 Seiten
- Erschienen 2004
- Deutsche Verlags-Anstalt




