Zufluchtsort DDR?
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Beschreibung
Schon lange vor der aktuellen Flüchtlingskrise gab es globale Emigrationsbewegungen. So wurde in den 1970er Jahren der klassische Exilkontinent Lateinamerika - beginnend mit Chile - zu einer Auswanderungsregion. Über 2000 Chilenen flohen nach dem Pinochet-Putsch gegen die sozialistische Regierung in die DDR und wurden durch ihre relative Aktions- und Bewegungsfreiheit zu Zeitzeugen besonderer Qualität. Sebastian Koch untersucht das politische und alltägliche Leben dieser meist intellektuellen Fremden in einem normierten Staat. Er fragt nach der Integrationsfähigkeit »realsozialistischer« Staaten, beschreibt die Instrumentalisierung der Chilenen für den Antifaschismus-Mythos der DDR und diskutiert anhand der Ergebnisse den Charakter der DDR als Unrechtsstaat. von Koch, Sebastian
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Über den Autor
Sebastian Koch studierte Geschichte, Romanische Philologie und Pädagogik in Paderborn, Salamanca und Köln und wurde an der FernUniversität Hagen promoviert. Momentan ist er in der Erwachsenenbildung und Migrationsarbeit in Fulda tätig.
- Kartoniert
- 63 Seiten
- Erschienen 2016
- Ch. Links Verlag
- Kartoniert
- 314 Seiten
- Erschienen 2022
- Psychosozial-Verlag
- Kartoniert
- 270 Seiten
- Erschienen 2020
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2016
- Klett Kinderbuch
- paperback
- 464 Seiten
- Erschienen 2001
- LIT




