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Kriminalgeschichte des Christentums 3: Die Alte Kirche: Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung

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Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3498012851
Seitenzahl:
720
Auflage:
-
Erschienen:
1990-10-02
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Beschreibung

Kriminalgeschichte des Christentums 3: Die Alte Kirche: Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung
Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung

Seine «Kriminalgeschichte des Christentums» ist auf zehn Bände angelegt: drei über die Antike, drei über das Mittelalter, vier über die Neuzeit. Nach Band 1 «Die Frühzeit» (1986) und Band 2 «Die Spätantike» (1988) liegt jetzt mit Band 3 «Die Alte Kirche» (1990) der erste Abschnitt geschlossen vor. Anders als die beiden ersten Bände, die chronologisch darstellen, wird im dritten das antike Christentum in epochalen Längsschnitten systematisch durchgemustert nach bedeutsamen, bisher jedoch regelmäßig kaschierten Verbrechensschwerpunkten: Das christliche Fälschungswesen Der Wunder- und Reliquienschwindel Die Wallfahrtswirtschaft Das bildungsfeindliche Erziehungsprogramm Die doppelzüngige Soziallehre und die tatsächliche Sozialpolitik der Großkirche Deschner: «Kaum in Rezensionen, doch oft in Diskussionen halten mir Christen (erfahrungsgemäß oft solche, die mich – sicherheitshalber – gar nicht gelesen haben) entgegen, ich könne noch so viele kirchliche Verbrechen zusammentragen («Kriminalromane» schreiben, wir mir im Sender Freies Berlin ein Kirchenmann zuschnaubte), das erschüttere ihren Glauben an Christentum und Christus nicht. Nun zeige ich aber in all diesen Bänden nie nur die ethische, sondern ab und zu auch die dogmatische Seite des Christentums. Und da verfängt das fromme Argument keinesfalls mehr. Allein das längste Kapitel des vorliegenden Bandes, das erste, führt eine Berufung auf den christlichen Glauben historisch ad absurdum. Freilich: Gläubigen geht es fast nie um historische, philosophische, ethische Probleme, um Wahrheit oder, bescheidener gesagt, Wahrscheinlichkeit, sondern um ihr eigenes Problem. Sie glauben, sie könnten ohne ihren Glauben nicht leben. Obwohl sie ja, als Inder etwa, wahrscheinlich einen ganz anderen Glauben hätten. Und als Afrikaner wieder einen anderen – ein Aspekt, der jeden Glauben von vornherein relativiert. Mein Leben zeigt mit, dass man sehr gut ohne Glauben leben kann. Und Tausende von oft erschütternden Zuschriften bezeugen, dass es auch andere können, nach Preisgabe ihres christlichen Glaubens sehr viel besser können als vorher, dass sie viel freier leben, ja, dass sie erst zu leben beginnen – und kaum unmoralischer als die Christen.»

Produktdetails

Einband:
Gebunden
Seitenzahl:
720
Erschienen:
1990-10-02
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783498012854
ISBN:
3498012851
Gewicht:
995 g
Auflage:
-
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Über den Autor

Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg, verstorben 2014 in Haßfurt am Main. Im Krieg Soldat, schloß sein Studium der Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte mit der Promotion ab. Seit 1957 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Für sein aufklärerisches Engagement und für sein literarisches Werk wurde Karlheinz Deschner 1988 - nach Wolfgang Koeppen, Hans Wollschläger, Peter Rühmkorf - mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1993 erhielt er - nach Walter Jens, Dieter Hildebrandt, Gerhard Zwerenz, Robert Jungk - den Alternativen Büchnerpreis und im Juli 1993 - nach Andrej Sacharow und Alexander Dubcek - als erster Deutscher den International Humanist Award. Im September 2001 erhielt Deschner den Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, im November 2001 den Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, Augsburg.


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