Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen | Das umstrittenste Buch der Philosophin in neuer Ausstattung
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Beschreibung
"Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen" ist ein Buch der politischen Theoretikerin Hannah Arendt, das auf ihren Berichten über den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem im Jahr 1961 basiert. Arendt analysiert Eichmanns Rolle im Holocaust und entwickelt dabei das Konzept der "Banalität des Bösen". Sie argumentiert, dass Eichmann kein fanatischer Antisemit oder psychopathischer Mörder war, sondern ein gewöhnlicher Bürokrat, der gedankenlos Befehle ausführte und sich den moralischen Implikationen seiner Handlungen nicht stellte. Das Buch löste Kontroversen aus, insbesondere wegen Arendts Darstellung von Eichmann als Durchschnittsmensch und ihrer Kritik an bestimmten jüdischen Führern während des Holocaust. In der neuen Ausstattung von Brigitte Granzow wird das Werk erneut zugänglich gemacht und bleibt ein bedeutender Beitrag zur Diskussion über Moral, Verantwortung und die Natur des Bösen.
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Über den Autor
Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 im heutigen Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte unter anderem Philosophie bei Martin Heidegger und Karl Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigrierte Arendt nach Paris, 1941 nach New York. Von 1946 bis 1948 arbeitete sie als Lektorin, danach als freie Autorin. Sie war Gastprofessorin in Princeton und Professorin an der University of Chicago. Ab 1967 lehrte sie an der New School for Social Research in New York.
- Gebunden
- 189 Seiten
- Erschienen 2013
- Wallstein Verlag
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2026
- Metropol-Verlag
- mass_market
- 144 Seiten
- Erschienen 2026
- edition TIAMAT




