Zucker, Schnaps und Nilpferdpeitsche
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Beschreibung
So bereicherte sich Deutschland am Kolonialhandel
Schon vor mehr als 300 Jahren gewöhnten sich die Deutschen an das Leben in der Welt des Kolonialismus. Sie kleideten sich in weich fließende Baumwolle, sie tranken Kaffee und Kakao, den sie mit Zucker aus dem Saft von Zuckerrohr süßten. Kaufleute aus den Hansestädten lieferten die Waren nach Deutschland ¿ nicht selten auf Schiffen, die vorher versklavte Afrikaner nach Brasilien oder in die Karibik transportiert hatten. Schließlich wurde die lang geübte Ausbeutung zur Grundlage des deutschen Kolonialreichs in Afrika, Ozeanien und China: Das weltumspannende Imperium war größer, als heute oft angenommen wird. Private Unternehmer hatten die Voraussetzungen dafür geschaffen.
von Pieper, Dietmar
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Über den Autor
Dietmar Pieper, Jahrgang 1963, studierte Germanistik, Komparatistik und Philosophie und hat sich in fast 33 Jahren beim Spiegel mit historischen Themen beschäftigt, u. a. als Redaktionsleiter der Heftreihe Spiegel Geschichte.
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