LeafKlimaneutrales Unternehmen CoinFaire Preise PackageSchneller und kostenloser Versand ab 14,90 € Bestellwert
Ein höllisches Ding, das Leben

Ein höllisches Ding, das Leben

inkl. MwSt. Versandinformationen

Artikel zZt. nicht lieferbar

Artikel zZt. nicht lieferbar

Kurzinformation
Sprache:
Deutsch
ISBN:
3462037773
Seitenzahl:
252
Auflage:
-
Erschienen:
2007-02-22
Dieser Artikel steht derzeit nicht zur Verfügung!

Gebrauchte Bücher kaufen

Information
Das Buch befindet sich in einem sehr guten, unbenutzten Zustand.
Information
Das Buch befindet sich in einem sehr guten, gelesenen Zustand. Die Seiten und der Einband sind intakt. Buchrücken/Ecken/Kanten können leichte Gebrauchsspuren aufweisen.
Information
Das Buch befindet sich in einem guten, gelesenen Zustand. Die Seiten und der Einband sind intakt. Buchrücken/Ecken/Kanten können Knicke/Gebrauchsspuren aufweisen.
Information
Das Buch befindet sich in einem lesbaren Zustand. Die Seiten und der Einband sind intakt, jedoch weisen Buchrücken/Ecken/Kanten starke Knicke/Gebrauchsspuren auf. Zusatzmaterialien können fehlen.

Neues Buch oder eBook (pdf) kaufen

Information
Neuware - verlagsfrische aktuelle Buchausgabe.
Natural Handgeprüfte Gebrauchtware
Coins Schnelle Lieferung
Check Faire Preise

inkl. MwSt. Versandinformationen

Artikel zZt. nicht lieferbar

Artikel zZt. nicht lieferbar

Weitere Zahlungsmöglichkeiten  
Zahlungsarten

Beschreibung

Ein höllisches Ding, das Leben
Erinnerungen

Günter Lamprecht - die Höhen und Tiefen eines großen SchauspielerlebensMit unbestechlichem Blick und großem Humor schaut Günter Lamprecht zurück auf eine einzigartige Schauspielerkarriere und die glücklichen und tragischen Momente seines Lebens.

»Der Mann ist nicht nur ein grandioser Schauspieler, er kann auch schreiben«, urteilte die Presse, als vor einigen Jahren Günter Lamprechts Buch über seine Berliner Kindheit und Jugend erschien. In seinem lange erwarteten zweiten Buch erzählt er nun nicht nur von seiner einzigartigen Fernseh-, Film- und Theaterkarriere, sondern er lässt auch das bedrückende Deutschland der Nachkriegsjahre wieder auferstehen. Mit einer politischen Haltung, die tief geprägt ist von seiner proletarischen Herkunft und von den Gräueln des Dritten Reichs, ist Günter Lamprecht für Ewiggestrige bis in die Gegenwart ein unbequemer Künstler und Zeitgenosse.

Er berichtet von seiner Zusammenarbeit mit Piscator, Ionesco und Peter Zadek. Wir erfahren, auf welche Art Jean Genet sich mit ihm auseinandersetzt und wie er mit Robert Siodmak durchs Ruhrgebiet tourt. In den 70ern wird Lamprecht zum proletarischen Helden des deutschen Films und Fernsehens mit Stellenweise Glatteis, Rückfälle und Das Brot des Bäckers. Dann die Begegnung mit Rainer Werner Fassbinder, die ihm die Rolle seines Lebens beschert: den Franz Biberkopf in Berlin Alexanderplatz - der größten und teuersten Fernsehproduktion der 80er-Jahre, deren 14 Teile nach einer aufwendigen technischen Restaurierung in diesem Jahr - dem 25. Todesjahr Fassbinders - erstmals im deutschen Kino zu sehen sein werden.Ein tragisches Ereignis erschütterte im November 1999 Günter Lamprechts privates Leben, als er und seine Lebensgefährtin Claudia Amm in Bad Reichenhall von einem Amokschützen schwer verletzt wurden.

  von Lamprecht, Günter

Produktdetails

Einband:
Gebunden
Seitenzahl:
252
Erschienen:
2007-02-22
Sprache:
Deutsch
EAN:
9783462037777
ISBN:
3462037773
Gewicht:
391 g
Auflage:
-
Verwandte Sachgebiete:
Alle gebrauchten Bücher werden von uns handgeprüft.
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.

Über den Autor

Günter Lamprecht wurde am 21. Januar 1930 als Sohn eines Taxifahrers und einer Landarbeiterin in Berlin-Wilmersdorf geboren. Dort erlebte er keine glückliche Kindheit. Sein Vater war ein überzeugter SA-Mann und schon sehr früh Mitglied der NSDAP. Nach fünf Jahren musste L. kriegsbedingt die Grundschulausbildung abbrechen. Als Hitlerjunge beim Endkampf um Berlin eingesetzt erlebte L. die Grausamkeiten und Schrecken des Krieges am eigenen Leib. Von nun an galt für L.: Nie wieder Krieg! 1945 begann er eine Dachdeckerlehre, die er schon nach zwei Monaten beendete. Zeitweise war er in einer Knopffabrik tätig. Eine vierjährige Lehre als Orthopädiemechaniker schloss er mit dem Gesellenbrief 1949 ab. Bis 1953 war L. in diesem Beruf tätig und nebenbei im Box- sowie Rudersport engagiert. Ab 1953 nahm er Schauspielunterricht in Berlin bei Else Bongers. Dann erhielt er ein Stipendium der Stadt Berlin für die Ausbildung zum Schauspieler an der Max-Reinhardt-Schule. Seine Lieblingslehrerin war dort die große Lucie Höflich. Erste Theatererfahrungen sammelte L. in dieser Zeit an dem von Boleslaw Barlog geleiteten Schillertheater Berlin. Ein erstes Engagement trat L. 1955 am Schauspielhaus in Bochum an, wo er bis 1959 verblieb. Weitere Theaterstationen waren die Städtischen Bühnen Oberhausen, Staatstheater Wiesbaden, Theater der Stadt Heidelberg, Städtische Bühnen Gelsenkirchen und Essen sowie das Schauspielhaus in Köln. In der Spielzeit 1971/1972 gastierte L. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Danach begann die freiberufliche Zeit, z.B. an der Freien Volksbühne Berlin und wieder am Schauspielhaus Bochum unter Peter Zadek (1974). Gleichzeitig verlagerte sich seine schauspielerische Tätigkeit immer mehr zu Film und Fernsehen. Erste Zusammenarbeit mit Rainer Werner Faßbinder . Immer wieder Theatergastspiele: Ruhrfestspiele Recklinghausen (1981), den Azdak in Brechts Der kaukasische Kreidekreis - L. wurde Schauspieler des Jahres (Fachzeitschrift Theater heute ) - und den Dorfrichter Adam in Kleists Der zerbrochene Krug. Weitere nennenswerte Rollen am Theater: den Stanley Kowalski , den Chlestakov (Der Revisor), den Jedermann , den Maurerpolier John , Eddie Carbone (Ein Blick von der Brücke) und Pierre Besuchov (Krieg und Frieden) e. Piscator. Insgesamt spielte L. circa 75 Haupt- und Titelrollen am Theater. Anfang der Siebziger begründete L. seine Fernsehkarriere mit dem Zweiteiler Stellenweise Glatteis (W. Petersen), Rosenmontag (P. Beauvais), Wir sind Utopia" (St. Barabas), Kurzschluss (W. Petersen),_ Das Brot des Bäckers_ (E. Keusch) und Rückfälle (P. Beauvais), in dem er mit beklemmender Intensität einen Alkoholiker spielte, der nach einer Entziehungskur vergebens versucht, wieder ein normales Leben zu führen. Mit seiner Rolle des Franz Biberkopf in R.W. Faßbinders 14teiler Berlin Alexanderplatz wurd L. in den USA das schauspielerische Ereignis des Jahres 1983. Nach Berlin Alexanderplatz machte L. endgültig das Fernsehen zum Schwerpunkt seiner schauspielrischen Arbeit. So wirkte er bis 1994 in circa 120 Produktionen mit. 1982/1983 spielte er die Titelrolle in dem Spielfilm Milo Barus, der stärkste Mann der Welt (Henning Stegmüller). Nach dem französischen Film_ Rote Küsse_ von Vera Belmont sah man L. in erfolgreichen Fernsehserien in den Hauptrollen; u.a. Christian Rother, Bankier für Preussen (P. Deutsch) und Roncalli (Michael Mackenroth). Für den Sender_ Freies Berlin_ übernahm L. 1989-1995 in der ARD-Reihe Tatort die Rolle des Kommissars. L. entwickelte mit großem Engagement den Kommissar Frank Markowitz. L. wollte die Markowitz-Drehbücher gewaltfrei halten, stieß aber mit dieser Absicht auf Widerstand beim damaligen Fernsehspielchef. Die Zusammenarbeit von L. mit dem SFB wurde für ihn unerträglich, so dass er sich nach acht Produktionen gezwungen sah, diesen Sender zu verlassen. Später ging er auch mit zwei Markowitz-Stücken Herrengold und Vaterliebe auf Tournee durch die deutschsprachige Theaterwelt. Auch seine Unbestechlichkeit gegenüber hohen Gagen konnte ihn nicht dazu bringen, in Geschichten mitzuwirken, die »banal über die rauhe Wirklichkeit hinwegspielte0171, wie die Süddeutsche Zeitung (21.1.2000) schrieb. 2000 spielte L. die Hauptrolle in dem Fernsehfilm Ein fast perfektes Alibi nach dem Roman Glatteis von Hans Werner Kettenbach unter der Regie von Michael Gutmann und in einem weiteren Fernsehfilm _Mein Freund Balou (_M. Lüdtke). Filmrollen u.a.: Das Brot des Bäckers (76), Milo Barus (82), Liebe ist kein Argument (83), Das Boot (84), Rote Küsse (85), Epsteins Nacht (2002). Fernsehrollen u.a.: Insel der Rosen (76), Notwehr (76), Weder Tag noch Stunde (77), Rückfälle (77), Die Schattengrenze (79), Berlin Alexanderplatz (79/80; 14 Folgen),_ Flüchtige Bekanntschaften_ (82), Besuch der alten Dame (84), Komplizen (84), Ein Mann namens Parvus (84), Liebfrauen (84), Roncalli (86; 6 Folgen), Rote Küsse (86), Christian Rother - Bankier für Preussen (86; 7 Folgen), Tatort (89-95; 8 Folgen), Herzsprung (92), Gefährliche Verbindung (93). Veröffentlichungen: Im Herbst 2000 veröffentlichte L. bei Kiepenheuer & Witsch unter dem Titel Und wehmütig bin ich immer noch. Eine Jugend in Berlin den ersten Teil seiner zweiteiligen Autobiographie, mit der er nach Kritikermeinung unaufdringlich ein Stück Zeitgeschichte »von unten« aus dem Blickwinkel des Heranwachsenden erfahrbar macht (Rheinischer Merkur, 15.9.20009: »Der Mann ist nicht nur ein grandioser Schauspieler, er kann auch schreiben!« (Brigitte). Auszeichnungen u.a.: Goldene Kamera (1977 und 2000), Der Deutsche Darstellerpreis (Chaplin Schuh 1982), Goldener Gong (1994, für Drehbuch und Darstellung in Tatort - Geschlossene Akten), Verdienstorden der Stadt Berlin (1996), Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen (2001). L. ist zweimal geschieden. Aus seiner ersten Ehe mit Angelika Braumann stammt Tochter Annette (geb. 1961). Seine zweite Frau Gisela Zülch brachte zwei Töchter, Roswitha und Barbara, mit in die Ehe. Im November 1999 wurden L. und seine Lebensgefährtin Claudia Amm von einem jugendlichen Amokschützen in Bad Reichenhall schwer verletzt und warten bis heute auf eine juristisch und moralisch gerechte Anerkennung als Opfer.


Entdecke mehr vom Verlag


Neu
18,90 €
Entdecke mehr Gebrauchtes für Dich
frontend/listing/product-box/box-product-slider.tpl
frontend/listing/product-box/box-product-slider.tpl
frontend/listing/product-box/box-product-slider.tpl