Drei Stunden hinter Berlin. Briefe aus dem Vikariat
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Beschreibung
In dem uckermärkischen Flecken Boitzenburg verbringt der sechsundzwanzigjährige Vikar Heinrich Wolfgang Seidel, Sohn von Heinrich Seidel, der uns durch 'Leberecht Hühnchen' bekannt ist, das Jahr 1902. Gerade hat er sein Theologiestudium absolviert und seine erste Stelle als Pfarrer in einer Kleinstadt, 'drei Stunden hinter Berlin', angetreten. Alle Tage berichtet Seidel seinen Eltern in Briefform, was er in Pfarrhaus und Kirche, Schule, Nachbarschaft und bei der Gutsherrschaft - unübersehbar über den Hügeln am Rande des Ortes erhebt sich das Schloß der Grafen von Arnim - sieht und hört. Die klare und genaue Sprache des Briefschreibers, seine Fähigkeit, die kleinen Dinge des ländlichen Alltags mit einer fast epischen Distanz und in jedem Fall witzig-humorvollen und stets souveränen Art zu beschreiben, sind bestechend. Es ergibt sich ein aufschlußreicher und vielschichtiger Einblick in das bürgerliche Alltagsleben vor 1914.Orte und Personen des Buches waren bei Ersterscheinen durch Abkürzungen und Pseudonyme aus Pietät verschlüsselt. Klaus Goebel hat den vorliegenden Band daher mit Kommentar und Nachwort herausgegeben.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 382 Seiten
- Erschienen 2016
- Kastner
- Gebunden
- 96 Seiten
- Erschienen 2016
- Edition Braus
- pamphlet
- 288 Seiten
- Erschienen 2011
- Wichern
- Kartoniert
- 336 Seiten
- Erschienen 2019
- cbt
- Kartoniert
- 94 Seiten
- Erschienen 2019
- Edition.fotoTAPETA Berlin



