Adressat unbekannt: »Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Meisterhaft.« Elke Heidenreich
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Beschreibung
"Adressat unbekannt" von Kressmann Taylor ist eine eindringliche Novelle, die erstmals 1938 veröffentlicht wurde. Die Geschichte wird in Form eines Briefwechsels zwischen zwei Freunden erzählt: dem Deutschen Martin Schulse und dem amerikanischen Juden Max Eisenstein. Beide betreiben gemeinsam eine Kunstgalerie in San Francisco. Die Handlung beginnt im Jahr 1932, als Martin nach Deutschland zurückkehrt. Zunächst sind die Briefe voller Freundschaft und Geschäftliches, doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten verändert sich Martins Ton zunehmend. Er wird ein Anhänger des Regimes und seine Haltung gegenüber Max wandelt sich dramatisch. Max ist zutiefst beunruhigt über diese Veränderungen, insbesondere als er um Hilfe für seine Schwester bittet, die in Gefahr schwebt. Die Antwort von Martin ist kalt und abweisend, was zu einem Bruch zwischen den beiden führt. Das Buch endet mit einer überraschenden Wendung, die die zerstörerische Kraft von Ideologie und Verrat aufzeigt. Durch ihre knappe und prägnante Erzählweise gelingt es Kressmann Taylor, auf wenigen Seiten ein starkes Drama zu entfalten, das auch heute noch tief berührt und zum Nachdenken anregt.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2005
- Rowohlt Taschenbuch
- hardcover
- 306 Seiten
- Erschienen 2025
- Kein & Aber
- hardcover
- 136 Seiten
- Erschienen 2009
- Lappan
- hardcover
- 352 Seiten
- Erschienen 1993
- Wunderlich
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2005
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 384 Seiten
- Erschienen 2001
- Rowohlt Taschenbuch
- hardcover
- 192 Seiten
- Erschienen 2025
- Rowohlt Hardcover



