Widerstand und Kollaboration in Albanien 1939-1944
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Beschreibung
Die Ereignisse des 2. Weltkrieges in Albanien haben die Nachkriegsgeschichte des Landes nachhaltig geprägt. Insbesondere die ideologische Interpretation der Geschichte - nämlich dass einzig die Kommunistische Partei aktiven Widerstand gegen die deutschen und italienischen Besatzer geleistet hätte - wurde zum Anlass genommen, alle anderen politischen Interessensgruppen auszuschalten und eine stalinistische Diktatur zu errichten, die bis Anfang der 90er Jahre dauern sollte. Dies ist ein schwerwiegendes Erbe für die albanische Gegenwart, da die Polarisierung der Gesellschaft in gute und böse Albaner nie wirklich aufgearbeitet wurde und Stereotypen bis heute die politische Diskussion beherrschen. Die in der Arbeit erstmals aufbereiteten historischen Dokumente zeichnen ein weitaus differenzierteres Bild des Widerstandes und der Kollaboration, da aufgezeigt wird, dass auch lange vor den Kommunisten breiter Widerstand von anderen Gruppierungen stattgefunden hat. Die Studie leistet einen konstruktiven Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung Albaniens und zur Versöhnung, da sie eine historisch begründete Annäherung der beiden Pole (die guten Kommunisten vs. die bösen Reaktionäre) nahe legt. Eine Fortsetzung der bisherigen Schwarz-Weiß-Malerei erscheint nicht länger haltbar.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 268 Seiten
- Erschienen 2007
- Westarp
- perfect
- 300 Seiten
- Erschienen 1986
- Campus Verlag
- Hardcover
- 501 Seiten
- Erschienen 1984
- Universitas Verlag, München
- Kartoniert
- 446 Seiten
- Erschienen 2015
- Pendragon
- Hardcover
- 376 Seiten
- Erschienen 2023
- Penguin Verlag
- Gebunden
- 423 Seiten
- Erschienen 2021
- Deutscher Kunstverlag (DKV)




