Ästhetische Negativität
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Beschreibung
Haben die großen Schriftsteller das Problem der Zeit genauer erfasst als die Philosophen? Parallel zu den großen philosophischen Systemen der Positivität im frühen 19. Jahrhundert hat sich die Darstellung der negativen Zeiterfahrung als ein dominierendes Thema der Literatur durchgesetzt. Dem lauten JA der Philosophie setzen sie ihr wohlformuliertes Nein entgegen. Karl Heinz Bohrer folgt der dunklen Linie, die sich von Leopardi über Kafka bis in die Gegenwart zieht, um die Struktur von Bewusstseinszeit und ihre imaginative Bearbeitung zu analysieren. von Bohrer, Karl Heinz
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Über den Autor
Karl Heinz Bohrer, 1932 in Köln geboren, ist Professor emeritus für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bielefeld und seit 2003 Visiting Professor an der Stanford University. Von 1984 bis 2012 war er Herausgeber des MERKUR. Er lebt in London. Im Carl Hanser Verlag erschienen zuletzt: Selbstdenker und Systemdenker. Über agonales Denken (EA, 2011),Granatsplitter. Erzählungen einer Jugend (2012), Ist Kunst Illusion? (EA, 2015) und Imaginationen des Bösen. Zur Begründung einer ästhetischen Kategorie (EA, 2016).
- paperback
- 148 Seiten
- Erschienen 2017
- Psychosozial-Verlag
- hardcover
- 371 Seiten
- Erschienen 1989
- Suhrkamp
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2010
- diaphanes
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 2018
- edition metzel
- Gebunden
- 186 Seiten
- Erschienen 2013
- V&R unipress
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2013
- The MIT Press
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 1996
- Cornell University Press




