Neckermann & Co.
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Beschreibung
Schon vieles ist über die Enteignungen der Juden durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich bekannt, aber die Mehrzahl der Historiker beschäftigte sich nicht mit der ökonomisch-motivierten Seite der widerrechtlichen Aneignungen. In diesem Buch untersucht der Würzburger Autor detailliert die Ausplünderung der Juden in Würzburg im Dritten Reich und zeigt die historischen Wurzeln dieses Verbrechens auf, das er als "Massenraubmord" bezeichnet. Besonders anhand von Einzelfällen wird deutlich, welche Auswirkungen die Zwangsenteignungen von jüdischen Besitztümern auf die Würzburger Gesellschaft hatten. Einer der bekanntesten Fälle ist dabei der Unternehmer Josef Neckermann, der sein späteres Imperium u. a. auf der Enteignung des Kaufhausbesitzers Siegmund Ruschkewitz aufgebaut hat. Steidle stellt sich hierbei ganz bewusst gegen die oftmals verharmlosenden Darstellungen über diese Geschehnisse und legt offen dar, wie sich Deutsche am Schicksal der jüdischen Mitbürger bis in deren Tod bereichert haben. von Steidle, Hans
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Über den Autor
Hans Steidle, Dr. phil., geboren 1951, Historiker, Lehrer am Dag-Hammarskjöld Gymnasium Würzburg. Seit April 2009 ist er Stadtheimatpfleger von Würzburg.
- hardcover
- 96 Seiten
- Ellert & Richter
- hardcover
- 503 Seiten
- Erschienen 1992
- -
- Gebunden
- 306 Seiten
- Erschienen 1999
- Edition Temmen e.K.
- hardcover
- 1695 Seiten
- Erschienen 1979
- Frankfurt am Main : Insel,



