Der kleine Hobbit: Die Vorgeschichte zum weltweiten Bestseller ›Der Herr der Ringe‹ | Ein Klassiker der High Fantasy
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Beschreibung
"Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien, in der Übersetzung von Walter Scherf, ist ein klassisches Fantasy-Abenteuer, das als Vorgeschichte zur berühmten "Der Herr der Ringe"-Trilogie dient. Die Geschichte folgt dem Hobbit Bilbo Beutlin, der ein ruhiges Leben im Auenland führt, bis der Zauberer Gandalf und eine Gruppe von dreizehn Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild an seine Tür klopfen. Sie überreden Bilbo, sich ihnen auf einer gefährlichen Reise zum Einsamen Berg anzuschließen, um den gestohlenen Schatz zurückzuerobern, der vom Drachen Smaug bewacht wird. Während des Abenteuers begegnet Bilbo zahlreichen fantastischen Kreaturen und Herausforderungen. Er entdeckt seinen Mut und Einfallsreichtum und findet einen geheimnisvollen Ring, der später eine zentrale Rolle in "Der Herr der Ringe" spielen wird. Der Roman ist bekannt für seine lebendige Erzählweise und die detaillierte Welt Mittelerde, die Tolkien erschaffen hat. "Der kleine Hobbit" ist sowohl eine spannende Abenteuergeschichte als auch eine tiefgründige Erzählung über Freundschaft, Mut und das Überwinden eigener Grenzen.
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Über den Autor
John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Bloemfontein, Südafrika, geboren. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Familie wieder nach England, in die Nähe von Birmingham, zurück. Tolkiens herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt und nach Schulabschluss beherrschte er neben Englisch noch neun weitere Sprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). Bevor Tolkien sich 1916, während des Ersten Weltkrieges, bei den Lancashire Fusiliers meldete, schloss er sein Studium ab. Die Teilnahme am Kriegsgeschehen veränderte den jungen Mann und beeinflusste seine künstlerische Entwicklung entscheidend. Seine Abneigung gegen die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit des Krieges, sein Hang zur romantischen Epoche, seine Begeisterung für die Mythologie, seine tiefe Liebe zur englischen Landschaft und sein Faible für Sprachen, all jene Charakteristika waren später typisch für sein literarisches Werk. Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary. Und seit 1920 lehrte er bis 1959 als Professor für englische Sprache an verschiedenen Universitäten. Während dieser Zeit publizierte er unzählige wissenschaftliche Aufsätze, die von außergewöhnlicher Kompetenz zeugen und ihm große Anerkennung einbrachten. Doch neben seinen fundierten Abhandlungen schrieb er seit den dreißiger Jahren auch kurze Texte für seine Kinder. 1937 schließlich wurde das Kinderbuch ¿Der kleine Hobbit¿ (dtv junior Klassiker 7151) zum ersten Mal veröffentlicht. »Mit witziger Psychologie führt der Autor als Hauptkonflikt in Bilbo Beutlin, dem Hobbit, den oft burlesken Widerstreit zwischen Spießer und Abenteurer aus, zwischen der Sehnsucht nach behaglich idyllischem Leben, der Angst vor Gefährdung und der Kühnheit, List und Ausdauer eines Nachkommen aus altem Herrschergeschlecht: Verantwortungsscheu contra Bewährung, die keineswegs gesucht, aber doch glänzend geleistet wird, wenn alle äußeren Hilfen versagen.« (Süddeutsche Zeitung 1971) Der große Erfolg dieser zugleich spät- und vorzeitlichen, mythischen und total gegenwärtigen Geschichte veranlasste Tolkiens Verleger dazu, den Autor um eine Fortsetzung zu bitten. Erst 17 Jahre später wurde der Wunsch erfüllt. Mit der 1200 Seiten umfassenden Trilogie ¿Der Herr der Ringe¿ legte Tolkien sein literarisches Hauptwerk vor. Wenngleich er immer offen und konstruktiv gegenüber Kritik an seinen Texten war, so wehrte er sich vehement gegen die Behauptung, seine Bücher seien allegorisch oder politisch zu verstehen. J.R.R. Tolkien verstarb 1973 im Alter von 81 Jahren in Bournemouth, wo er zuletzt gemeinsam mit seiner Frau gelebt hat.
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