Die Welt regieren: Eine Idee und ihre Geschichte von 1815 bis heute
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Beschreibung
Wenn man die Idee eines Friedens zwischen den Völkern ernst nimmt, liegt die Gründung einer globalen Schiedsinstanz in Auseinandersetzungen nahe. Mark Mazowers Buch schildert das konfliktreiche Wechselspiel von völkerrechtlicher Idee und faktischen Machtverhältnissen seit 1815, als eine europäische Koalition versuchte, die napoleonische Machtausdehnung einzudämmen. Internationale Institutionen mit eigenen Machtbefugnissen wurden geschaffen, nach dem Ersten Weltkrieg der Völkerbund, nach dem Zweiten Weltkrieg die Vereinten Nationen. Aber es zeigte sich rasch, dass diese Institutionen nicht mehr Handlungsspielraum hatten, als ihnen die jeweiligen nationalen Supermächte zugestanden. Waren die United Nations in den 1960er Jahren noch eine nützliche Ergänzung der amerikanischen Dominanz, verschoben sich die Gewichte spätestens seit den 1980er Jahren auf andere internationale Institute wie Weltbank und IWF, wobei zunehmend die Etablierung eines Weltmarkts und nicht mehr die Konsensbildung unter demokratisch gewählten Regierungen im Vordergrund stand. Heute ist die Umsetzbarkeit der Idee einer Völkergemeinschaft ungewisser denn je - aber ist es in den letzten zweihundert Jahren je anders gewesen?
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 464 Seiten
- Erschienen 2017
- C.H.Beck
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 2005
- -
- Kartoniert
- 544 Seiten
- Erschienen 2017
- Campus Verlag
- paperback -
- Erschienen 1993
- De Gruyter Oldenbourg
- Gebunden
- 1002 Seiten
- Erschienen 2016
- C.H.Beck
- Gebunden
- 968 Seiten
- Erschienen 2019
- C.H.Beck
- Gebunden
- 640 Seiten
- Erschienen 2023
- C.H.Beck



