Eine unerträgliche Weihe von Frauen?: Zur Geschichte der Äbtissinnenweihe (Münchener Kirchenhistorische Studien. Neue Folge, 11, Band 11)
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Beschreibung
Die Kirchengeschichte kennt zwei Traditionen, Äbtissinnen zu weihen: Eine 1. Tradition, die sich seit dem frühen Mittelalter entwickelte, und eine 2., die im Zuge der Liturgiereform nach dem 2. Vatikanum geschaffen wurde. Die Äbtissinnenweihe gestaltete sich zunächst in zentralen Punkten analog zu den Weiheriten der männlichen Diakone, Priester und Bischöfe. Seit dem Spätmittelalter zeigte sie große Parallelen mit der Bischofsweihe. Vat. II schuf schließlich ein neues Deutungssystem, das die Äbtissinnenweihe in ihrer Gestalt der 1. Tradition "unerträglich" und eine Neugestaltung nötig machte. Sarah Röttger zeichnet die Versuche nach, hier trotz eines offensichtlichen Traditionsbruches eine ununterbrochene Kontinuität des päpstlichen Lehramtes zu behaupten. Gleichzeitig zeigt sie, dass der Spielraum hinsichtlich der Reformfähigkeit der Kirche längst nicht so klein ist, wie das Lehramt glauben machen möchte und liefert damit wichtige Argumente für die Diskussionen um Weihe und Jurisdiktion von Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Dr. Sarah Röttger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät in Münster.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2010
- Sankt Ulrich
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- Erschienen 1983
- Wewel
- Klappenbroschur
- 221 Seiten
- Erschienen 2021
- Edition Raetia
- Gebunden
- 516 Seiten
- Erschienen 2023
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- perfect
- 208 Seiten
- Erschienen 1999
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- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2006
- Wallstein Verlag



