Bernarda Albas Haus. Tragödie von den Frauen in den Dörfern Spaniens: García Lorca, Federico – literarische Kritik an der patriarchalischen Gesellschaft – 8525 (Reclams Universal-Bibliothek)
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Beschreibung
"Bernarda Albas Haus" ist ein Theaterstück von Federico García Lorca, das die repressiven Strukturen einer patriarchalischen Gesellschaft in einem spanischen Dorf thematisiert. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemanns verhängt Bernarda Alba eine achtjährige Trauerzeit über ihre fünf Töchter und isoliert die Familie von der Außenwelt. Die autoritäre und tyrannische Herrschaft Bernardas unterdrückt die Wünsche und Sehnsüchte ihrer Töchter, insbesondere den Wunsch nach Freiheit und Liebe. Die älteste Tochter Angustias, die aus erster Ehe ein Erbe erhalten hat, zieht den jungen Pepe el Romano an, was zu Spannungen und Eifersucht unter den Schwestern führt. Die jüngste Tochter Adela rebelliert gegen die strengen Regeln ihrer Mutter und beginnt eine heimliche Affäre mit Pepe. Diese verbotene Beziehung eskaliert letztlich in einer Tragödie. Das Stück endet in Verzweiflung und Verlust, verdeutlicht durch Adelas Tod, der als Selbstmord dargestellt wird. "Bernarda Albas Haus" ist eine scharfe Kritik an der Unterdrückung von Frauen und den destruktiven Auswirkungen eines rigiden patriarchalen Systems. Lorca beleuchtet eindringlich Themen wie Machtmissbrauch, soziale Kontrolle und das Streben nach persönlicher Freiheit innerhalb einer erstickenden gesellschaftlichen Ordnung.
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Über den Autor
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- 292 Seiten
- Erschienen 1999
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- Erschienen 1989
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- Kiepenheuer&Witsch
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- S. FISCHER
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- 254 Seiten
- Erschienen 2008
- Erein Argitaletxea, S.A.
- paperback
- 512 Seiten
- Erschienen 1998
- Espasa Libros, S.L.
- Kartoniert
- 528 Seiten
- Erschienen 2019
- FISCHER Taschenbuch



