Die Göttliche Komödie: Dante Alighieri – Literaturklassiker; deutsche Übersetzung – 796 (Reclams Universal-Bibliothek)
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Beschreibung
"Die Göttliche Komödie" von Dante Alighieri ist ein episches Gedicht, das als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur gilt. Es beschreibt Dantes allegorische Reise durch die drei Reiche des Jenseits: die Hölle (Inferno), das Fegefeuer (Purgatorio) und das Paradies (Paradiso). Die Erzählung beginnt mit Dante, der sich in einem dunklen Wald verirrt hat und auf den römischen Dichter Vergil trifft, der ihn durch die Hölle und das Fegefeuer führt. In der Hölle begegnen sie verschiedenen Sündern, die für ihre irdischen Vergehen bestraft werden. Jede Strafe spiegelt symbolisch die Art ihrer Sünde wider. Im Fegefeuer treffen sie auf Seelen, die Buße tun, um schließlich ins Paradies gelangen zu können. Dort wird Vergil von Beatrice abgelöst, Dantes idealisierter Liebe, die ihn durch das Paradies führt. Im Paradies erlebt Dante Visionen göttlicher Herrlichkeit und erlangt tiefere Erkenntnisse über Gott und das Universum. Dantes Werk ist nicht nur eine spirituelle Reise, sondern auch eine Darstellung mittelalterlicher Theologie und Philosophie sowie eine scharfsinnige Gesellschaftskritik seiner Zeit.
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Über den Autor
Dante Alighieri (5./6.1265 Florenz - 4.9.1332 Ravenna), italienischer Schriftsteller und Politiker, etabliert mit seiner »Divina Commedia« (dt. »Göttliche Komödie«) das Italienische als Literatursprache. Dante entstammt einer dem niederen Adel angehörenden Familie und wird von Brunetto Latini in Florenz in Rhetorik und Philosophie unterrichtet. Ab 1285 ist Dante als Politiker in Florenz aktiv. 1302 wird er aus Florenz verbannt und muss ins Exil - er wird seinen Heimatort nie wieder betreten. Dantes Liebe zur Volkssprache spiegelt sich in seinem literarischen Schaffen wider: Bereits sein in jungen Jahren entstandener, an der mittelalterlichen Tradition der Minnedichtung orientierter Roman »La vita nuova« (dt. »Das erneuerte Leben«) ist in Volgare geschrieben - einer von der Hochsprache Latein abweichenden italienischen Umgangssprache, auch als Vulgärlatein bekannt. Ab 1304 verfasst Alighieri mit »De vulgari eloquentia libri duo« (dt. »Zwei Bücher über die Ausdruckskraft der Volkssprache«) ein Plädoyer für den Gebrauch der italienischen Volkssprache. Überstrahlt wird Dantes Werk von seiner »Commedia«, an der er bis kurz vor seinem Tod arbeitet. In dieser bereist ein namenloser Ich-Erzähler unter der Führung des Dichters Vergil die Jenseitsreiche »Inferno« (dt. »Hölle«), »Purgatorio« (dt. »Läuterungsberg«) und »Paradiso« (dt. »Himmel«). Der Text ist von großem zeitgeschichtlichem Wert und erfreut sich einer breiten Rezeption in Kunst, Literatur, Film und Comic, seit 2010 existiert sogar eine Computerspiel-Adaption.
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- Erschienen 2014
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- Erschienen 2016
- Henricus - Edition Deutsche...




