Morphosyntax und Pragmatik in Konkurrenz
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Beschreibung
Im Deutschen gibt es eine ganze Reihe sprachlicher Phänomene, die eine Redundanz dahingehend aufweisen, dass scheinbar gleiche grammatische Funktionen formal mehrfach kodiert werden. Dies ist z. B. beim Definitartikel am (inhärent definiten) Personennamen der Fall ("der Peter", "die Merkel"), der Thema dieses Buches ist. Mittels qualitativer und quantitativer Datenanalyse wird untersucht, in welchen Verwendungskontexten der Artikel bei Personennamen in den historischen und rezenten Varietäten des Deutschen wie häufig auftritt und welche Funktionen er dabei erfüllt. Zentraler Befund ist, dass der onymische Artikel hier varietätenabhängig unterschiedliche sprachliche Funktionen zum Ausdruck bringt. Diachron zeigen sich die Unterschiede in den Funktionsweisen in einer zunehmenden Generalisierung und Entpragmatisierung der Artikelverwendung, wie sie in ähnlicher Weise auch für die Grammatikalisierung des Definitartikels im Deutschen angenommen wird. Diatopisch haben wir es hingegen aus der Perspektive des Sprachgebrauchs mit einem strikten Gegensatz von pragmatischer und syntaktischer Artikelverwendung zu tun, der in den Bewertungen der Sprachteilnehmer/innen allerdings nicht konsequent aufrechterhalten wird. von Werth, Alexander
Produktdetails
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- Hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2012
- UTB
- hardcover
- 336 Seiten
- Erschienen 2007
- Oxford University Press
- Gebunden
- 314 Seiten
- Erschienen 2009
- De Gruyter
- hardcover
- 346 Seiten
- Erschienen 2019
- De Gruyter
- paperback
- 326 Seiten
- Erschienen 2008
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- 910 Seiten
- Erschienen 2016
- De Gruyter Mouton
- hardcover
- 536 Seiten
- Erschienen 1993
- Mouton de Gruyter




