Neue Armut, Exklusion, Prekarität: Debatten um Armut in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland, 1970–1990 (Pariser Historische Studien, 113, Band 113)
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Beschreibung
Das außergewöhnliche Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte in vielen europäischen Gesellschaften den Glauben an die Überwindung der Armut entstehen lassen. Auch wenn Armut in dieser Zeit effektiv keineswegs verschwand, so verschwand sie in vielen Ländern doch als Thema weitgehend aus der politischen Debatte – so auch in Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Nach 1970 kehrte die Armutsfrage jedoch in beiden Ländern auf die politische Agenda zurück. Unter dem Schlagwort der »neuen Armut« wurden jetzt die materiellen Mangellagen diskutiert, die im eigenen, wohlhabenden Land existierten, und die auch das wirtschaftliche Wachstum und die Expansion des Sozialstaats nicht beseitigt hatten. Die Studie untersucht diese Repolitisierung des Armutsthemas. Sie analysiert die Debatte um die sogenannte neue Armut im Hinblick auf deren Semantik, das dort verhandelte Armutsbild und die daran beteiligten Akteure und deckt damit die Gründe für die politische Wieder- und Neuentdeckung eines eigentlichen alten, aber lange vernachlässigten Themas auf.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 248 Seiten
- Erschienen 1990
- Springer
- Gebunden
- 479 Seiten
- Erschienen 2008
- Wallstein Verlag
- paperback
- 150 Seiten
- Erschienen 2006
- Königshausen u. Neumann
- paperback
- 109 Seiten
- Schulz-Kirchner
- hardcover
- 1004 Seiten
- Erschienen 2014
- Studien Verlag
- Kartoniert
- 688 Seiten
- Erschienen 2009
- Pantheon Verlag
- Kartoniert
- 343 Seiten
- Erschienen 2017
- Brill Deutschland GmbH



