Russlands Sonderweg der Transformation – Von der Oligarchie zur Marktwirtschaft?: Eine institutionenökonomische Analyse (Schriften zu Ordnungsfragen der Wirtschaft, 102, Band 102)
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Beschreibung
Diese Arbeit befasst sich mit den Gründen für die Herausbildung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen in Russland, die als „Oligarchie" bezeichnet werden. Dazu werden aus einer institutionenökonomischen Sicht „ordnende Potenzen" in der Annahme unterschieden, dass diese auf drei verschiedenen Ebenen ihre Wirksamkeit entfalten können: auf der Ebene formaler Institutionen (Gesetze und andere Rechtsnormen), auf der Ebene informaler Institutionen (Traditionen, Gewohnheiten, Werte) und auf der Ebene der individuellen Wahrnehmung. Die Ebenen stehen untereinander in wechselseitigen Beziehungen; je nach Art dieser Beziehungen werden verschiedene Ordnungsfaktoren für die Individuen handlungsleitend. Daraus folgen charakteristische Merkmale des russischen Sonderwegs der Transformation. Ausgehend vom Wechsel der formalen Institutionen wird die institutionenökonomische Sichtweise vertieft (Kapitel 2) und ergänzt (Kapitel 3), um ein möglichst belastbares theoretisches Fundament für die Analyse Russlands (Kapitel 4) zu erhalten. Es wird gezeigt, dass der russische Sonderweg keiner Zwangsläufigkeit unterliegt, sondern durch Machtinteressen begründet ist. Die Lektüre ist für den ordnungs- bzw. institutionenökonomisch interessierten wie auch für den an Russland interessierten Leser zu empfehlen.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 321 Seiten
- Erschienen 2002
- Brookings Institution Press
- paperback
- 630 Seiten
- Erschienen 2013
- Nabu Press
- Hardcover
- 222 Seiten
- Erschienen 2016
- edition berolina
- Gebunden
- 334 Seiten
- Erschienen 2017
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Hardcover
- 281 Seiten
- Erschienen 2005
- Kiepenheuer&Witsch
- Gebunden
- 352 Seiten
- Erschienen 2022
- WH Allen



