Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens
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Beschreibung
„Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens“ ist ein einflussreiches Werk des amerikanischen Soziologen Howard S. Becker, das sich mit dem Konzept des abweichenden Verhaltens beschäftigt. Becker untersucht, wie bestimmte Handlungen von der Gesellschaft als abweichend definiert werden und wie Menschen, die solche Handlungen ausführen, als „Außenseiter“ stigmatisiert werden. Das Buch führt den Leser in die Theorie des Etikettierens ein, wonach Abweichung nicht eine Eigenschaft der Handlung selbst ist, sondern das Ergebnis sozialer Reaktionen auf diese Handlung. Becker illustriert dies anhand verschiedener Beispiele, insbesondere durch seine berühmte Studie über Marihuana-Raucher und Musiker in Jazzbands. Er zeigt auf, dass soziale Gruppen Regeln schaffen und durchsetzen, deren Verletzung zu einem Etikett als Außenseiter führt. Becker argumentiert, dass das Verständnis von abweichendem Verhalten eine Untersuchung der Machtstrukturen erfordert, die bestimmen, welche Normen durchgesetzt werden und wer sie durchsetzt. Das Buch hat großen Einfluss auf die Kriminologie und die Soziologie ausgeübt und bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik von Normen und sozialer Kontrolle.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2005
- Goldmann Verlag
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 2009
- Diana
- Gebunden
- 752 Seiten
- Erschienen 2018
- Heyne Verlag


