Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens
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Beschreibung
"Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens" ist ein einflussreiches Werk des amerikanischen Soziologen Howard S. Becker, das erstmals 1963 veröffentlicht wurde. In diesem Buch untersucht Becker die sozialen Prozesse, durch die bestimmte Verhaltensweisen als abweichend definiert werden und wie diese Etikettierung die Identität und das Verhalten der betroffenen Individuen beeinflusst. Becker argumentiert, dass Abweichung nicht eine Eigenschaft bestimmter Handlungen ist, sondern vielmehr das Ergebnis sozialer Interaktionen und der Anwendung von Regeln durch gesellschaftliche Gruppen. Er führt das Konzept des "Labeling" ein, bei dem Menschen aufgrund bestimmter Merkmale oder Handlungen als Außenseiter stigmatisiert werden. Diese Etikettierung kann zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung führen, da die Betroffenen oft in Rollen gedrängt werden, die mit ihrer Stigmatisierung übereinstimmen. Ein zentrales Beispiel in Beckers Analyse ist die Subkultur der Marihuana-Raucher in den USA der 1950er Jahre. Er zeigt auf, wie soziale Gruppen Normen definieren und durchsetzen, und wie dies zur Marginalisierung bestimmter Personen führt. Das Buch hat erheblich zur Entwicklung der Labeling-Theorie beigetragen und bleibt eine wichtige Referenz für das Verständnis von Deviantem Verhalten aus soziologischer Perspektive.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 416 Seiten
- Erschienen 2009
- Diana
- hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2005
- Goldmann Verlag
- Taschenbuch
- 512 Seiten
- Erschienen 2020
- Goldmann
- hardcover
- 672 Seiten
- Erschienen 2006
- Piper
- Kartoniert
- 912 Seiten
- Erschienen 2012
- Suhrkamp
- Kartoniert
- 426 Seiten
- Erschienen 2019
- Verlag Karl Alber
- Kartoniert
- 608 Seiten
- Erschienen 2020
- btb Verlag
- Gebunden
- 918 Seiten
- Erschienen 2022
- Suhrkamp Verlag


