

Komplizen des Erkennungsdienstes
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Beschreibung
In seinem Buch »Komplizen des Erkennungsdienstes« geht es Andreas Bernard um das Selbst in der digitalen Kultur. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass auffällig viele Verfahren der Selbstpräsentation und Selbsterkenntnis in der digitalen Kultur auf Methoden zurückgehen, die in der Kriminologie, Psychologie und Psychiatrie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts erdacht wurden: Das Format des »Profils«, in den Sozialen Netzwerken heute unbestrittener Ort der Selbstdarstellung, entstand als »psychiatrisches Profil« von Internierten oder als »Täterprofil« von Serienmördern. Die Selbstortung auf dem Smartphone, ohne die kein Pokémon-Go-Spiel und keine Registrierung bei Uber, Yelp oder Lieferando möglich wäre, nutzt eine Technologie, die bis vor zehn Jahren hauptsächlich im Zusammenhang mit der elektronischen Fußfessel bekannt war. Und die Vermessungen der »Quantified Self«-Bewegung zeichnen Körperströme auf, die einst die Entwicklung des Lügendetektors voranbrachten. Andreas Bernard fördert die wissensgeschichtlichen Zusammenhänge zutage und geht der irritierenden Frage nach, warum Geräte und Verfahren, die bis vor kurzem Verbrecher und Wahnsinnige dingfest machen sollten, heute als Vehikel der Selbstermächtigung gelten. von Bernard, Andreas
Produktdetails

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Über den Autor
- Gebunden
- 377 Seiten
- Erschienen 2017
- Ch. Links Verlag
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2020
- Westend
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 2021
- Oktober Verlag
- perfect -
- Erschienen 1991
- Forum Verlag Leipzig
- MP3 -
- Erschienen 2021
- GOYALiT
- paperback
- 340 Seiten
- Erschienen 2019
- epubli
- Kartoniert
- 400 Seiten
- Erschienen 2021
- Ruhrkrimi-Verlag
- audioCD -
- Erschienen 2004
- Jumbo
- Gebunden
- 77 Seiten
- Erschienen 2017
- Circon Verlag GmbH
- Kartoniert
- 428 Seiten
- Erschienen 2018
- tredition
- paperback
- 104 Seiten
- Erschienen 2012
- Ursus Verlag & Medien