moralisch defekt
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Beschreibung
Pauline Schwarz (1918-1982) wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der Ostschweiz auf. Das Schicksal der Dienstmagd, die früh heiratete und mehrmals Mutter wurde, schien vorgezeichnet. Doch sie zeigte sich widerständig, lehnte sich gegen den Willen ihrer verschiedenen Ehemänner auf und versuchte sich mit kleinen Diebstählen und Betrügereien etwas Wohlstand zu erschleichen. Gefängnis und psychiatrische Untersuchungen waren die Folge, denn ihr Verhalten entsprach nicht dem Rollenbild jener Zeit. Im Gutachten der Zürcher Klinik Burg hölzli von 1942 wurde sie als «moralisch defekt» bezeichnet. Lisbeth Herger sichtete die ausgezeichnete Quellenlage in Form von psychiatrischen Gutachten, Gerichtsurteilen, Vormundschaftsakten und Scheidungspapieren. Packend schildert sie das Leben einer Frau aus der Unterschicht und legt den Finger auf die patriarchalen Vorurteile von Psychiatern und Richtern. von Herger, Lisbeth
Produktdetails
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Über den Autor
Lisbeth Herger ist Journalistin und Autorin. Bei Hier und Jetzt sind von ihr bereits «Zwischen Sehnsucht und Schande» (2013), «Unter Vormundschaft» (2015) sowie «Lebenslänglich» (2018) erschienen. Sie lebt in Zürich.
- paperback
- 160 Seiten
- Erschienen 2015
- tredition
- Gebundene Ausgabe
- 336 Seiten
- Erschienen 2020
- Diogenes
- hardcover
- 448 Seiten
- Erschienen 2009
- LeiV
- paperback
- 352 Seiten
- Erschienen 2008
- Harvard University Press
- hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2009
- Verlag Herder
- Kartoniert
- 496 Seiten
- Erschienen 2013
- Hamburger Edition, HIS
- pocket_book
- 512 Seiten
- Erschienen 2010
- Rowohlt Taschenbuch




