Geschichte(n) fiktional und faktual: Literarische und diskursive Erinnerungen im 20. und 21. Jahrhundert (Jahrbuch für Internationale Germanistik - Reihe A, Band 125)
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Beschreibung
"Geschichte(n) fiktional und faktual: Literarische und diskursive Erinnerungen im 20. und 21. Jahrhundert" von Ekkehard Felder untersucht die vielfältigen Formen, in denen Geschichte sowohl durch fiktionale als auch faktuale Erzählungen vermittelt wird. Das Buch analysiert, wie literarische Werke und diskursive Texte zur kollektiven Erinnerung beitragen und welche Rolle sie bei der Konstruktion von historischen Narrativen spielen. Im Fokus stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Geschichtsschreibung und öffentlichem Diskurs im Kontext des 20. und 21. Jahrhunderts. Felder beleuchtet, wie unterschiedliche Medien und Genres historische Ereignisse interpretieren und rezipieren, wodurch ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit entsteht.
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Über den Autor
Barbara Beßlich ist seit 2008 Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Heidelberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben der Kultur- und Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert die Literatur der Klassischen Moderne (Thomas Mann, Wiener Moderne, Stefan George). Zahlreiche Studien beschäftigen sich auch mit erzähltheoretischen und intermedialen Fragestellungen sowie kulturkritischen Denk- und Schreibweisen. Ekkehard Felder ist seit 2005 Professor für Germanistische Linguistik (mit besonderem Forschungsschwerpunkt auf der Gegenwartssprache) an der Universität Heidelberg. Zu seinen Forschungsinteressen zählen insbesondere linguistische Diskursanalyse, Grammatik, Varietätenlinguistik, Rechtslinguistik und politische Sprachanalyse. 2005 gründete er das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk «Sprache und Wissen», 2010 zusammen mit Ludwig M. Eichinger und Jörg Riecke das «Europäische Zentrum für Sprachwissenschaften» (EZS). Anna Mattfeldt arbeitet seit 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Sie verfasst derzeit eine Dissertation zu sprachlichen Mitteln der Agonalität im Deutschen und Englischen und untersucht dabei sprach- und kulturvergleichend Mediendiskurse zu Umweltthemen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören linguistische Diskursanalyse, kontrastive Linguistik, Korpuslinguistik und Varietätenlinguistik. Bernhard Walcher ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl von Barbara Beßlich. Er wurde 2009 mit einer Arbeit zum Werk des Vormärzautors Gottfried Kinkel promoviert und arbeitet an einem Habilitationsprojekt zu «Bildenden Künstlern und Kunstwerken im Gedicht». Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben der Literatur- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts auch die Gegenwartsliteratur sowie die Wechselbeziehungen von Bildender Kunst und Literatur.
- Gebunden
- 392 Seiten
- Erschienen 2014
- De Gruyter
- Gebunden
- 799 Seiten
- Erschienen 2019
- J.B. Metzler




